Fünf Waschtipps wie du Babywäsche richtig wäschst

Fünf Waschtipps wie du Babywäsche richtig wäschst

Genauso wie das neue Familienmitglied benötigt auch die Babywäsche besondere Aufmerksamkeit, Zuwendung und Pflege. Ist das Baby erst mal eingezogen, nimmt der Wäscheberg meist drastisch zu.

Aber keine Sorge: Mit den richtigen Tipps und Tricks ist die Wäsche im Handumdrehen erledigt und die Babykleidung wieder sauber. 

Wir zeigen dir wie du deine Babywäsche richtig wäscht und welches Waschmittel für Babys das richtige ist.

Wäsche ist nicht gleich Wäsche, Fleck ist nicht gleich Fleck. Spätestens wenn man Kinder hat, macht man Bekanntschaft mit Flecken, die hartnäckig sind und partout nicht verschwinden wollen - trotz teurer Mittel und Pülverchen. Je chemischer, desto effizienter, scheint oft das Motto. Aber Chemiekeulen vertragen sich überhaupt nicht mit zarter Babyhaut. Was tun?

Wir haben für dich einige Hausmittel und Tipps rund ums Thema Babywäsche waschen zusammengetragen.

  • Vor dem ersten Tragen Babywäsche waschen
  • Das richtige Waschmittel für Babys
  • Kein Weichspüler zum Babywaschmittel dazu geben
  • Gallseife gegen Flecken
  • Sonne gegen Verfärbungen)

Vor dem ersten Tragen waschen 

Babys haben empfindliche Haut und diese sollte möglichst nur mit Wasser und naturbelassenen Produkten in Kontakt kommen. Das gilt natürlich auch für die Kleidung, die sie tragen - und höchstwahrscheinlich auch mal in den Mund nehmen. 

Neu gekaufte Babykleidung (auch die geschenkte) sollte deswegen vor dem ersten Tragen unbedingt gewaschen werden! Denn diese enthält oft noch schädliche Rückstände von Imprägnierungsmitteln und vom Färben oder kam während der Herstellung oder Lagerung mit anderen Chemikalien in Kontakt. Ganz zu schweigen von all den Händen, welche die Babykleidung im Laden angefasst haben.

Auch daran denken: Nicht nur die Kleidung gehört in die Maschine. Die Babybettwäsche, Mulltücher und Kuscheltiere sind höchstwahrscheinlich ebenfalls mit Chemie behandelt und sollten “entgiftet” werden, bevor sie mit deinem Baby in Kontakt kommen.

Das richtige Babywaschmittel

Womit wäscht man Babykleidung am besten? Es gibt im Handel spezielle, sensitiv Waschmittel für Babys. Sie sind besonders hautschonend und sanft, dafür aber meist auch etwas teurer als „normales“ Waschmittel.

Aber Vorsicht: Die Begriffe „sanft“ oder „sensitiv“ sind kein Garant für “frei von Schadstoffen“. Achte auf die Inhaltsstoffe: Das Babywaschmittel sollte Parfümfrei und ohne Phosphate sein.

Hast du bluu schon probiert? Unsere bluu Waschstreifen ohne Duft sind sehr gut als Babywaschmittel geeignet.

Sie sind frei von:

  • Parfüm
  • Plastik
  • Mikroplastik
  • Parabenen
  • Phosphaten
  • Aufhellern
  • Bleichmitteln
  • Farbstoffen
  • Konservierungsmitteln

Die Waschstreifen eignen sich auch für empfindliche Stoffe wie Wolle, Seide und Kaschmir und können sogar für Handwäsche genutzt werden. bluu ist somit perfekt für die ganze Familie geeignet.

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Gallseife als bester Fleckenentferner

Gallseife eignet sich ideal als Fleckenentferner für Babykleidung. Egal ob Milch Flecken, Brei oder Erbrochenes, Gallseife wird mit den meisten Flecken fertig.Für Veganer*innen ist dieses Hausmittel natürlich ungeeignet, da es hauptsächlich aus Rindergalle besteht. Du kannst stattdessen auf vegane Kernseife zurückgreifen.Dabei funktioniert feste Gallseife besser als flüssige und spart sogar Abfall ein.Handelt es sich um ein empfindliches Kleidungsstück, teste erst an einer unauffälligen Stelle, ob die Textilfarbe sich ablöst. 

Wie sollte man mit Gallseife waschen?

  1. Wasche das Kleidungsstück erst mal mit kaltem Wasser aus 
  2. Reibe die betroffene Stelle sofort mit Gallseife ein 
  3. Danach kannst du die Kleidung normal mit der restlichen Babywäsche in die Waschmaschine legen und dem Waschmittel deiner Wahl waschen

 

Mithilfe von Sonne Flecken und Verfärbungen entfernen

Manche Flecken können besonders hartnäckig sein und trotz der Wäsche mit Gallseife trotzdem sichtbar bleiben. Muttermilch etwa offenbart sich mit der Zeit als Verfärbung auf der Kleidung. Der oft gefütterte Karottenbrei hinterlässt durch das Beta-Carotin hartnäckige Flecken, die auch nach der Wäsche noch sichtbar sein können - vor allem, wenn der Brei auf der Kleidung eingetrocknet war.


So entfernst man Flecken mit Hilfe der Sonne:

Leg die Kleidung, am besten feucht, in die Sonne. Trifft UV-Licht auf ein nasses Kleidungsstück, entsteht aufgrund von Wasserstoffperoxid ein Bleicheffekt, der die Schmutzpartikel auf der Babywäsche angreift und zerstört. In der Regel verschwindet der Fleck nach ein paar Stunden.


Worauf du sonst noch achten kannst, damit du besonders lange an deiner Babykleidung Freude hast


Keine Handwäsche: Lasse die Flecken nicht eintrocknen, sondern behandle sie, wenn möglich, sofort. Ist etwa die Gallseife erst mal eingerieben, kann die Kleidung liegen bleiben, bis du die nächste Maschine laufen lässt.

Keine Handwäsche: Für Handwäsche wirst du wenig Zeit haben, überprüfe also immer das Etikett und greife lieber zu Materialien, die bei 40 Grad bis 60 Grad gewaschen werden können. Babybettwäsche sollte mindestens 60 Grad aushalten.

Bio statt Massenware: Bio-Stoffe sind nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für die Babyhaut. Achte beim Kauf auf die entsprechenden Siegel. 

Secondhand statt Neuware: Dein Baby wächst zu Beginn so schnell, dass die meisten Bodys und Hosen nur wenige Male getragen werden können. Frag in deinem Umfeld nach getragenen Kleidern oder miete sie. (Bio-Babykleidung im Paket mieten, zum Beispiel auf www.oioioibaby.ch)


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